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Nie wieder im Puff zu viel bezahlen! Eine Ex-Hure hilft

Tricks und Abzocke durch die Huren im Puff und Bordell Endlich Schluss mit teuren und lustlosen Besuchen im Puff: Ex-Hure Yvonne F. hat einen Rotlicht-Ratgeber über „Die übelsten Tricks im Bordell“ geschrieben.

HIER findest du Tipps und Tricks für das Laufhaus und den FKK-Club, den Straßenstrich und die Model-Wohnung. Alles praxisnah, viele Beispiele.

Kostenlos reinklicken: „Die übelsten Tricks im Bordell“

Ein ganz besonderer Service: Die Autorin Yvonne F. berät dich kostenlos und individuell zu allen Fragen, die du zum Rotlicht-Milieu und den Huren im Bordell hast. Einfach eine Mail an Yvonne F.

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Superscharf, supergeil: Wahl der Miss Freiclub 2016

Zusammen mit dem Freiclub präsentieren wir das absolute Rotlicht-Highlight: Die Wahl der Miss Freiclub 2016.

Zur Wahl stehen die besten und schärfsten Damen des Landes in mehreren Kategorien. Die Wahl lohnt sich für die Huren und ihre Kunden, denn es gibt großzügige Preise zu gewinnen, darunter „Scharfe Wochenenden“ in einer Metropole und andere „spritzige“ Gewinne.

Im Freiclub finden sich die besten und schärfsten Adressen des Landes, Abzocke ist dort so gut wie ausgeschlossen. Seit Jahren schon lohnt es sich, den geilen Tipps dieser Website zu folgen.

Also – mitmachen, mitstimmen, mitgewinnen! Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2016. Die Puffnachrichten wünschen viel Spaß und Erfolg! Alle Infos im „Wahl-Lokal“ unter: www.freiclub.com

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Sex im Puff – Das sind die Vorteile

Dass so viele Männer immer wieder zu einer Hure oder in den Puff gehen, muss seine Gründe haben. Solange es im Bordell keine Abzocke im Puff gibt, läuft Sex im Puff ohne Stress für den Mann ab. Er bezahlt im Voraus, was er haben möchte, und eine Hure erfüllt seine Wünsche.

Für viele Freier, die ohne Partnerin leben, kommt ein Besuch bei einer Hure im Puff auch preiswerter, als eine Frau „in freier Wildbahn“ zu verführen. Geschenke und Einladungen kosten Zeit und Geld, aber der Erfolg ist niemals sicher.

Ein Besuch bei einer Hure bleibt auch ohne Folgen. Zahlen, ficken, gehen lautet die oberste Regel.

Irgendwann aber kann Sex mit einer Hure aber auch zur Sucht werden. Der Freier hat sich daran gewöhnt, dass er für sein Geld alles kriegen kann, was in einer privaten Beziehung nur selten möglich ist. Vielleicht auch ein Gefühl der Macht, dass er von einer Nutte im Puff verlangen kann, was er nur möchte.

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Luxemburg: Schärfere Gesetze

Luxemburg hat sein Gesetz über die Prostitution nachgebessert: Bordelle bleiben verboten, der Straßenstrich und Model-Wohnungen dagegen gestattet.Das ergab eine Ssitzung im Parlament. Neu ist ein nationaler Aktionsplan mit Hilfen für Huren, er bietet Ausstiegshilfen und Aufklärung.

Zuhälterei bleibt weiterhin verboten, und Menschenhändler werden härter bestraft, sobald die Papiere von Huren weggenommen, zerrissen oder gefälscht werden. Das ist nicht mehr einfacher Diebstahl, sondern bringt eine Haftstrafe von 3 bis 5 Jahren oder eine Geldstrafe bis 50.000 Euro.

Weiterhin ist die Bestrafung von Freiern vorgesehen, die Kontakt mit den Opfern von Zuhälterei und Menschenhandel aufnehmen. Die Strafen beim Kontakt mit Minderjährigen reichen vom Bußgeld bis 50.000 Euro zu Haftstrafen bis 5 Jahren. Außerdem kann die Polizei nur bei einem Verdacht ein Bordell durchsuchen.

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Verliebt in eine Hure – Geht das gut?

Viele Filme und Büchern handeln davon, dass sich ein Freier und eine Hure verlieben. Oft romantisch, manchmal auch als Drama. Im Rotlicht-Milieu ist zu erwarten, dass diese Situation immer wieder vorkommt.

Wie lernen sich ein Freier und eine Hure kennen?

1. Ein Mann besucht einen Puff, um Sex mit einer Hure zu haben. Er lernt eine Frau kennen, die ihm gefällt. Und dann merken beide, dass da mehr ist als Sympathie. Läuft die Beziehung einmal, ist irgendwann mit dem ersten Streit zu rechnen. Was liegt näher, dass sie oder er dann schreit: „Ich weiß ja, wo ich dich kennengelernt habe!“

2. An einem ganz gewöhnlichen Ort, vielleicht im Supermarkt oder an der Tankstelle, lernt ein Mann eine Frau kennen. Man findet sich gegenseitig anziehend und trifft sich zu einem Date. Irgendwann kommt die Frage nach dem Beruf. Soll sie ihm sofort gestehen, dass sie als Hure in einem Puff arbeitet?

3. An einem ganz gewöhnlichen Ort, vielleicht im Supermarkt oder an der Tankstelle, lernt ein Mann eine Frau kennen. Man findet sich gegenseitig anziehend und trifft sich zu einem Date. Irgendwann kommt die Frage nach dem Beruf. Sie arbeitet im Büro, im Handel oder Krankenhaus. Wann soll sie ihm gestehen, dass sie früher als Hure im Puff gearbeitet hat?

Ganz allgemein: Eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Hure kann kompliziert werden. Immer bleibt ihre Angst, dass ein anderer Kunde aus dem Bordell sie erkennt. Auch der Mann lebt riskant: Niemand gibt eine Garantie, dass eine Hure auch wirklich eine Beziehung sucht. Im Rotlicht-Milieu werden Männer, die einer Hure gegenüber zu viel Gefühl zeigen, als Liebeskaper verspottet.

Was gutgläubigen und naiven Freiern, die im Puff die große Liebe suchen, so alles widerfahren kann, beschreibt der Puff-Ratgeber „Die übelsten Tricks im Bordell“ ziemlich ausführlich. Kostenlos reinklicken!

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Promis im Puff

Der Promi ist auch ein normaler Mann, nur kennt ihn jeder. Der Besuch bei einer Hure im Laufhaus oder im FKK-Club würde sofort in jeder Zeitung stehen, bei Youtube oder Instagram. Also muss ein Promi das Treffen mit einer Hure anders organisieren.

Bewährt sind Dates mit Escort-Huren. Sie kommen in die Wohnung oder das Hotel des Gastes, ganz diskret und unauffällig. In einigen Fällen hat ein Bordell auch einen Hintereingang, durch den ein Promi unerkannt zum Arbeitszimmer der Hure kommt.

In größeren Städten gibt es auch VIP-Puffs. Der Eintritt ist dort dreistellig, dafür werden mehrgängige Menüs und Wellness-Einrichtungen geboten. Durch den hohen Eintritt können sich nur Wohlhabende oder Promis den Besuch bei einer Hure in diesem Puff leisten.

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Warum gehen Männer zu einer Hure?

Langeweile, Einsamkeit, Gruppendruck: Es gibt viele Gründe, warum Männer zu einer Hure gehen. Ein wichtiger Grund für den Besuch im Bordell ist auch der Reiz des Verbotenen. Obwohl der Besuch einer Hure nicht verboten ist, gilt der Puff immer noch als Tabu.

Doch dort hat der Freier die freie Wahl: Alter, Größe, Haarfarbe, Herkunftsland – der Freier kann genau die Hure aussuchen, die seinem persönlichen Geschmack entspricht. Aber anders als die Partnerin wird eine Hure nie auf Treue bestehen, also keine weitere Verpflichtung für den Freier. Es geht nur um Geld, denn Gefühle haben im Puff nichts verloren.

Wer länger im Rotlicht-Milieu unterwegs ist, lernt dort immer die gleichen Freier kennen:

Das Rudeltier geht mit Freunden auf Tour, zuerst in eine Kneipe, danach will man noch etwas erleben und landet im Puff. So enstehen echte Freundschaften.

Der Einsame hat keine Partnerin und erwartet im Bordell nur unkomplizierten Sex.

Der Unerfüllte lebt womöglich in einer Beziehung, aber er kommt darin nicht auf seine Kosten. Eine Hure im Puff aber erfüllt alle seine Wünsche.

Der Schauspieler will nicht unbedingt Sex, eher eine Frau, die ihm mal zuhört. Eine Hure kann gut zuhören und freut sich, dass sie so einfach ihr Geld verdient.

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Für Anfänger: Laufhaus oder Model-Wohnung?

Profis bitte wegklicken – in diesem Beitrag erfahrt ihr absolut nichts Neues. Wenn du jedoch noch nie bei einer Hure warst, dann lies weiter, denn diese Seite soll dir dabei helfen, dass dein erster Puffbesuch kein Reinfall wird.

So, du brennst also darauf, zum ersten Mal eine Hure im Bordell zu besuchen, hast aber keine Ahnung, wie‘s läuft. Halb so wild, so ging es allen.

Viele Männer besuchten ihre erste Hure in einem Laufhaus. Dabei handelt es sich um ein Bordell ohne Empfangsraum. Die Frauen halten sich in ihrem Zimmer mit offener Tür auf. Die Männer streifen durch die Etagen, bis sie die Frau ihrer Wahl gefunden haben. Der Rest ergibt sich.

Ähnlich läuft‘s auch in einer Bordellstraße, z.B. in der Herbertstraße in Hamburg oder die Frauentormauer in Nürnberg. Dort sitzen die Frauen in den Fenstern zur Straße und warten auf Gäste.

Die Vorteile im Laufhaus: Man zahlt keinen Eintritt und darf das Haus oder die Straße auch „ohne“ wieder verlassen. Anfänger können sich also unverbindlich der Materie annähern. Zudem sind die Preise im Laufhaus oft günstiger als in den anderen Kategorien.

Der Nachteil: Im Laufhaus verkehrt nicht gerade der Jet-Set, entprechend auch der Umgangston der Frauen und ihrer Kunden. Und: Wegen des ständigen „Laufs“ befindet sich die Bausubstanz oft in einem armseligen Zustand, was einige Männer aber sogar romatisch finden.

Verständlich, dass andere Gäste das nicht mögen und lieber zu einer verschwiegenen Adresse gehen: Frauen in einer Privatwohnung oder Model-Wohnung. Es gibt Appartements, in denen nur eine Frau arbeitet, und so genannte „Privathäuser“ mit mehreren Ladys. Lass dich von dem Ausdruck „privat“ nicht irritieren, denn natürlich sind die Frauen rein aus professionellen Gründen anzutreffen.

„Privat“ bedeutet ein Haus ohne Eintritt und Bewirtung, also das Gegenteil zum „Club“ mit Ausschank und Animierbetrieb. Bei einem “Terminhaus” handelt es sich um eine Wohnung, in der die Frauen regelmäßig wechseln, meistens im wöchentlichen Turnus.

Arbeiten mehrere Ladys in einem Haus, hat jede eine eigene Klingel. Oft gibt‘s auch eine „Info“-Klingel“ für Erstbesucher. Wenn du dort läutest, führt man dich in einen Empfangsraum, wo sich alle Frauen einzeln vorstellen. Du kannst dich in aller Ruhe für diejenige entscheiden, mit der du ins Zimmer gehst.

Der Vorteil einer Model-Wohnung: Anders als im Laufhaus kriegst du die anderen Freier nicht zu Gesicht, darauf wird in einer gut geführten Model-Wohnung nämlich streng gewacht.

Die wirklich wichtigen Tipps zu allen Puffs in Deutschland gibt der Ratgeber “Die übelsten Tricks im Bordell”. Kostenlos reinklicken!

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Termine im Bordell – Ja oder nein?

Du möchtest also ganz sicher gehen und vereinbarst einen festen Termin bei einer Hure im Bordell. Aber auch das hat Vor- und Nachteile.

Bei einer soliden Adresse solltest du sicher sein, dass deine Lady auf dich wartet und nicht belegt ist. Nur: Ist ihr Zeitplan relativ eng, kannst du bei Bedarf nicht einfach “verlängern”.

Da die Termine meist auf 30 oder 60 Minuten vergeben werden, kann es problematisch werden, dass die Frau dazwischen noch Zeit findet, sich wieder frisch zu machen.

Viele Häuser, auch sehr korrekte, vereinbaren grundsätzlich keine Termine. Das schützt auch vor den Komikern, die anrufen, aber zu ihrem Termin einfach nicht erscheinen. Was besonders ärgerlich ist, wenn die Frau deswegen einem anderen Gast abgesagt hat.

Weitere Infos: “Die übelsten Tricks im Bordell“, der Rotlicht-Ratgeber von Ex-Hure Yvonne F.

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Wie pervers sind Freier wirklich?

Über eine Million Männer gehen in Deutschland jeden Tag zu einer Hure oder in den Puff. Doch längst nicht alle wollen nur etwas Spaß, viele haben ganz andere Motive. Hier eine Auswahl:

Beziehung gesucht

Viele Männer leben ohne Partnerin, darunter getrennte, alte, kranke, arme, behinderte oder depressive Menschen. Die meisten wählen eine Hure, deren Typ der gewünschten Partner entspricht. Wenn diese Freier wieder eine Frau finden, gehen sie nicht wieder zu einer Hure oder ins Bordell.

Abartige Wünsche

Viele Männer müssen ihre wahren Neigungen verstecken und können sie nur bei einer Hure oder Domina ausleben. Dazu gehören bestimmte Fetische oder sexuelle Vorlieben wie Sadomaso. Oft haben diese Männer eine feste Partnerin. Mit einem Besuch bei einer Hure versuchen diese Männer, ihre Beziehung zu schützen. Vereinzelt finden diese Männer eine Partnerin, mit der sie ihre wahre Neigungen ausleben können. In diesem Fall endet der Kontakt zu einer Hure oder Domina.

Die Helfer

Einzelne Männer suchen vor allem Huren, von denen sie glauben, dass sie sich in Schwierigkeiten befinden. Dort suchen sie das Gefühl, einer Hure helfen zu können – oder Macht über sie auszuüben. Da nicht jede Hure auf Unterstützung angewiesen sein will, müssen diese Freier mit Problemen rechnen.

Die Elendsgaffer

Einzelne Männer macht es an, dass Huren in der Gesellschaft verachtet sind, und suchen in ihrer Nähe das Gefühl, in einer überlegenen Position zu stehen, z.B. am Straßenstrich mit älteren, Zwangs- oder abhängigen Huren.

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Was läuft im Domina-Studio?

Wir haben uns in einem Cafe in der Fußgängerzone verabredet. Jutta L. (Name geändert), auch bekannt als “Lady Alexa” und Betreiberin eines eigenen Domina-Studios, ist eine auffällige Erscheinung. Sie hat lange, rote Haare und trägt eine schwarze Lederjacke. Wenn sie spricht, klingt ihre Stimme fest und hart. Bei genauem Hinhören erkennt man einen leichten schwäbischen Dialekt.

Wie erlernt man das Handwerk einer Domina?

Schon als Mädchen war ich eine richtige Hexe. Vor mir war keiner sicher – es hat mir richtig Spaß gemacht, andere zu peinigen. Anfang 20 kam der Durchbruch: Mir wurde klar, dass ich ganz besondere Neigungen im Umgang mit Männern habe.

Als ich mir darüber klar war, dass ich meine Neigung auch beruflich ausleben wollte, habe ich in einem Domina-Studio angerufen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich vierzehn Tag angelernt wurde, ohne etwas zu verdienen. Danach durfte ich loslegen.

Was unterscheidet eine „gute“ und „schlechte“ Domina?

Die natürliche Veranlagung gibt den Ausschlag. Eine echte Domina spürt ein Verlangen in sich, Männer in die Knie zu zwingen.

Einige Huren springen auch auf diesen Zug auf, ohne die Voraussetzung mitzubringen. Vor allem ältere Frauen, die keine Lust mehr haben, die Beine breit zu machen, fühlen sich berufen.

Aber der Gast merkt schnell, ob die Dominanz von innen kommt oder nur gespielt wird. Eine Hure ist noch lange keine Domina, denn mit „Augen zu und an die Kohle denken“ kommt man nicht weit.

Manche dieser Frauen haben sogar eine masochistische Ader. Das erkennt man schon daran, wie sie von ihren Luden behandelt werden. Die kriegen oft den Schock fürs Leben, wenn ein echter Sklave sein Traumprogramm wünscht.

Wie seriös wird in Domina-Studios gearbeitet?

Auf jeden Fall korrekter als in anderen Bereichen der Prostitution. Das hat zwei Gründe:

Erstens gibt es nicht so viele Sklaven, die regelmäßig ein Studio besuchen. Wer schlecht behandelt wird, kommt nie wieder. Stammgäste sind ein Kapital, das man nicht vernichten darf.

Zweitens ist der Aufwand einer Domina weitaus höher. Einfach nur ausziehen und dann geht‘s los – wie bei einer Hure – funktioniert nicht. Man braucht eine umfangsreiche Ausstattung, um alle Wünsche befriedigen zu können.

Wie teuer ist die Ausstattung eines Studios?

Du kannst dich in jedem Sexshop informieren, was die Klamotten und Spielsachen kosten. Für die größeren Installationen, zum Beispiel ein Käfig, zahlt man normale Handwerkerlöhne.

Es passiert aber nicht so oft, dass ein Domina-Studio komplett neu eingerichtet wird. Da die Sachen ziemlich teuer sind, kauft man sie meistens aus Vorbesitz.

Was erwarten die Männer, die zu dir kommen?

Die Spanne an Wünschen ist ziemlich weit, und so ergibt sich ein Spiel für alle Sinne. Eine Hure kommt meistens mit einem Standardprogramm ganz gut über die Runden. Das würde bei mir nie funktionieren.

Jeder Mann hat eigene Wünsche und andere Auslöser für seine Erregung. Mein Job ist, seine Fantasie zu unterstützen. Der Sklave erhält ganz individuelle Rollenspiele, Kostüme, sexuelle Handlungen und sogar Dialoge.

Die Kunst dabei ist, den Sklaven zu durchschauen. Eigentlich diene ich, denn der Mann zahlt und bestimmt das Programm.
Als Domina grenzst du dich also von den „normalen“ Huren ab.

Aus welchem Grund?

Bei der Session gibt eine Domina ihrer Körper nicht preis. Sex findet so gut wie nie statt.

Wie weit gehst du bei schmerzhaften Praktiken?

Mit Sklaven, die wirklich weit gehen wollen, vereinbare ich ein „Safeword“. Wenn der Mann es ausspricht, heißt es Game over.

Natürlich bleiben Risiken. Knebel im Mund können ziemlich tückisch sein, wegen Atemnot und so. Auch die Berührung der Geschlechtsorgane ist ein ganz heikler Punkt. Du weißt genau, wie empfindlich die Eier sind. Wenn eine Frau sie zu hart oder unbeabsichtigt berührt, tut’s höllisch weh.

Wie verbindest du den Job mit dem Privatleben?

Das gleiche könnte ich dich fragen, Yvonne. Aber im Ernst: Das Wort „Job“ gefällt mir nicht. Ich übe eine Tätigkeit aus, die meinen Neigungen vollkommen entspricht.
Mein Mann hat übrigens keine Probleme mit dem, was ich tue. Wir haben vor der Ehe darüber geredet und er findet es in Ordnung, dass ich Fremde beim Ausleben ihrer geheimsten Wünsche unterstütze.

Danke für das offene Gespräch.

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